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VW und Maserati gehen getrennte Wege: Alfa Romeo und Maserati künftig Luxus-Gruppe unter Dachmarke Fiat

Genf (pte,02. Mär 2005 10:29) - Der Volkswagen-Konzern beendet seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Sportwagenbauer Maserati (Bild) aufgrund dessen Anbindung an Alfa Romeo. Beide sollen laut Financial Times Deutschland (FTD) http://www.ftd.dekünftig eine Luxus-Gruppe unter der Dachmarke Fiat bilden. Alfa-Romeo-Chef Karl-Heinz Kalbfell sieht bei Maserati viele Möglichkeiten,die genützt werden können. Eine vor zwei Jahren geschlossene Allianz mit dem Automobilhersteller aus Wolfsburg sei somit überflüssig,so Kalbfell auf dem Automobilsalon in Genf. Möglich sei jedoch,dass die VW-Tochter Audi und Maserati künftig technische Komponenten austauschen. Kalbfell war bis vor wenigen Wochen noch Leiter der BMW-Tochtermarke Rolls-Royce und zeichnet jetzt bei Alfa-Romeo auch für Maserati verantwortlich.

Von VW-Chef Bernd Pischetsrieder kam auch die Bestätigung über das Ende der Zusammenarbeit. Der deutsche Konzern hatte mit Maserati eine Allianz über die Zusammenarbeit bei Antriebsteilen,Karosseriebau und den Vertrieb abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt gehörte die Nobelmarke noch zu Ferrari und damit nur indirekt zum Fiat-Konzern. Alfa und Maserati sollen sich jetzt gegenseitig unterstützen. Europäische Alfa-Romeo-Händler könnten in Europa den Maserati-Vertrieb übernehmen und im Gegenzug könnte Alfa Romeo über das Maserati-Händlernetz die Rückkehr auf den nordamerikanischen Markt versuchen.

Alfa Romeo ist laut Kalbfell in den USA nach wie vor eine bekannte Marke. Ursprünglich hatte die Automarke mit Hilfe von General Motors (GM) auf den US-Markt zurückkehren wollen. Die Trennung von Fiat und GM beendete jedoch dieses Vorhaben. Trotz des Images als emotionale Marke und einer großen Fangemeinde ist Alfa Romeo nicht profitabel. Im vergangenen Jahr wurden von der italienischen Nobelmarke weltweit nur 170.000Autosverkauft. Bei Audi hingegen waren es 800.000. Die Marke hat sich laut Kalbfell zu lange auf den italienischen Markt konzentriert,wo 74.000 Fahrzeuge abgesetzt wurden. Märkte wie Großbritannien mit 8.000 verkauften Alfa Romeos seien sträflich vernachlässigt worden.

(c) preesetext.de

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